Folgende Anträge und Formulare findet Ihr unten > herunterladbar:

1) ANTRAG WIDERSPRUCH/ÜBERPRÜFUNG Heizung/Warmwasserbereitung
2) ANTRAG Mietkaution-STOP-Ratenzahlung
3) LISTE Grundausstattung
4) ANTRAG auf A. Erstausstattung Hausrat / B. ANTRAG auf Darlehen
5) LISTE „/Erstausstattung bei Schwangerschaft und Geburt/“
6) ANTRAG auf Erstausstattung bei Schwangerschaft und Geburt
7) *Formular WIDERSPRUCH*

* … wird weiter ausgebaut …

Diese ANTRÄGE und FORMULARE sind auf den Lemgoer Raum gestylt.

Bei ARGEn in anderen Städten bitte entsprechend die Adresse und evtl. den vorgedruckten Beginn der BG-Nummer:
33102 BG ……….. entsprechend ändern.
Er gilt nur für den Kreis Lippe.

Ansonsten sind die ANTRÄGE nur an den gepunkteten Stellen zu ergänzen mit
… Absender
… Datum
… die weitere Ergänzung Eurer BG-Nr./ Ihr findet sie auf Euren BESCHEIDEN.
… und natürlich Eurer Unterschrift.

Rechts unten ist ein Platz für den Eingangsstempel der ARGE. Bedenkt immer:
ANTRÄGE können „verloren“ gehen – mal ironisch lächelnd bemerkt.
Das wäre natürlich Mist, da sie für Euch „Bares Geld“ bedeuten.

Deswegen beherzigt unseren Tip:
ANTRÄGE immer !!! ausfüllen und dann eine KOPIE davon machen.
Diese Kopie dann abstempeln lassen mit Datum und Unterschrift.
Die ARGE ist dazu verpflichtet !
So habt Ihr den BEWEIS dafür, daß Ihr den ANTRAG abgegeben habt.

Dieser Hinweis gilt für ALLE ANTRÄGE, die Ihr stellt – also auch für ERSTANTRÄGE, WEITERBEWILLIGUNGSANTRÄGE, usw.

Bei Fragen dazu – und auch sonst:
Tel.: 0171 – 928 30 99
Wir freuen uns über Euren Anruf !
… und rufen auch gerne zurück => damit`s nicht Euer Geld kostet.

Ganz dolle freuen wir uns,
wenn Ihr all dies weitersagt
und auf diese Seite verweist !

„Gegenseitige Hilfe“ ist unser Motto -
SOLIDARISCH HANDELN ,
um aus der Vereinzelung herauszukommen !

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1)
>
WIDERSPRUCH-und-UEBERPRUEFUNG-Heizung-Warmwasserbereitung.pdf

Für wen und was gilt er?:
Die LpA hatte immer schon fast Allen, ohne daß Ihr das merktet, von den Zentralheizungskosten bis in`s Jahr 2008 pauschal 18 % abgezogen. Grund war die sogenannte Warmwasserbereitung (Wwb), das heißt:
Warmes Dusch- oder Wannenwasser, Warmwasser für`s Spülen, etc. Der Gestzgeber hatte beschlossen, daß diese Kosten bereits in der Rubrik „Haushaltsenergie“ enthalten sind, wie Strom. Das müssen wir dooferweise aus unserem Geldbeutel selber bezahlen. Da bei den meisten Wohnungen dieses Warmwasser über die Zentralheizung aufgewärmt wird, zog nun die LpA pauschal 18 % ab.

Das Bundessozialgericht hat am 27.02.2008 entschieden, daß nur ganz bestimmte Festbeträge pro Person abgezogen werden dürfen.

Das nun hat rechnerisch zur Folge, daß Bedarfsgemeinschaften (BG) mit 1, 2 oder 3 Personen ab Febr. 2008 Geld zurück bekommen müßten.
Die LpA jedoch hat das niemanden gesagt und freiwillig sowieso nicht bezahlt. Erst Monate später, beim neuen Verlängerungsantrag, wurde dann richtig berechnet.

Davor haben sie gemäß Urteil, seit Febr. 2008 zuviel abgezogen. Dieses Geld ist nicht verloren ! Mit obigem ANTRAG bekommt Ihr das Geld erstattet und das können, je nach Einzelfall, zig Euro sein – aber halt nur auf ANTRAG.
Ihr könnt den oben herunterladen oder uns anrufen, wir haben sie vorrätig.

Am meisten bekommen Einzelpersonen zurück, weniger die, die zu Dritt im Haushalt leben. Ab 4 Personen rechnet sich das meist nicht mehr. Einen ANTRAG stellen können aber auch Personen mit mehr Haushaltsmitgliedern, um sicher zu gehen.
Hat die LpA dort zuviel bezahlt, darf sie nichts zurückfordern !

So oder so seid Ihr immer auf der sicheren Seite ! – Also: ANTRAG stellen !

Für Haushalte, die ihr Warmwasser per „Durchlauferhitzer“, sowohl im Bad,
als auch in der Küche bekommen, ist leider nix drin.
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2)
>
ANTRAG Mietkaution-STOP-Ratenabzahlung

Für wen und was gilt er?:
Habt Ihr von der „Lippe pro Arbeit“ (LPA), mal eine KAUTION für Miete bekommen, ziehen sie Euch die normalerweise in Raten wieder ab.

Mit diesem Antrag hört das gesetzlich ab dem nächsten Monat auf.

Später dann, wenn Ihr wieder mal Arbeit habt und reich mit Geld bestückt seid (heißt: Über der Pfändungsgrenze liegt), können die in Raten zurückverlangen, was Ihr noch schuldig seid.

Solange Ihr von ALG II lebt, ist das nicht der Fall.

AUFGEPASST !: In diesem Antrag fordern wir auch die >bereits< bezahlten Kautionsraten zurück. Da habt Ihr aber nur eine Chance, wenn Ihr beweisen könnt, daß Ihr falsch beraten wurdet (Zeuge oder anderer Nachweis).
Also: Schwieriger, bereits Gezahltes zurückzubekommen, aber leicht, die Zahlungen für die Zukunft zu stoppen.
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3)
> Liste Grundausstattung

Diese LISTE beinhaltet das, was Euch im „Kreis Lippe“ im Rahmen von ALG II-Bezug als lebensnotwendige Gegenstände gegönnt wird, entweder als
A. bisher noch nicht im Haushalt vorhandene Gegenstände ( dann per Zuschuß )
oder
B. als kaputtgegangene Gegenstände, für die Ihr ein zinsloses Darlehen von der „Lippe pro Arbeit“ bekommen könnt.
Dieses Darlehen ist mit maximal 10% des Regelsatzes zurückzuzahlen. Unten ist ein entsprechender ANTRAG herunterladbar.

Wie man speziell bei einem Darlehen noch legal tricksen kann, auf das die zurückzuzahlenden Raten gen Null kommen, erklären wir Euch, wenn Ihr anruft …
Auch bei den benötigten Gegenständen haben wir saubere Tips, die Euch mehr bescheren können, als aus der Liste hervorgeht.
Anruf lohnt ! …
Und lest mal den folgenden Text zum ANTRAG auf Erstausstattung in Ruhe durch – speziell auch den letzten Teil !
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4)
>
A. ANTRAG auf Erstausstattung Hausrat / B. ANTRAG auf Darlehen

Für wen und was gilt er?:
Grundsätzlich gilt er für EmpfängerInnen von ALG II im „Kreis Lippe“.
Was anhand oben stehender Liste „Bedarf Grundausstattung“ bisher noch nicht in Eurem Haushalt vorhanden war, steht Euch auf ANTRAG als „Erstausstattung“ vom Amt bezahlt als „Zuschuß“ zu.
Wenn Ihr das haben wollt, tragt auf der Rückseite dieses Antrages mit A. gekennzeichnet, alle Gegenstände gemäß obiger Liste ein.

Weiterhin gilt:
Wer bereits Gegenstände (z. B. Bett, Stuhl) hatte, diese jedoch kaputtgegangen sind, kann, wenn nicht genug Geld zum Ersatzkauf vorhanden ist, diese als „unabweisbarer Bedarf“ vom Amte bekommen:
als Darlehen.
Wer das möchte, trage auf der Rückseite des Antrages mit einem B. versehen, diese Gegenstände ein.

Wer per A. oder B. oder Beides diesen ANTRAG stellt, bekommt BESUCH vom „Mobilen Fachdienst“ der LpA. Jener kontrolliert, ob Ihr die beantragten Gegenstände auch wirklich ! NICHT ! habt, bzw. ob der Stuhl wirklich nur noch 3 Beine hat oder das Bett zusammengebrochen ist, usw.

Schreibt auf der Rückseite des ANTRAGES unbedingt unter den beantragten Gegegenständen letztlich den Satz:

„Ich beantrage, daß der Mobile Fachdienst sich zum Besuch schriftlich vorher anmeldet !“

Ihr solltet bei diesem Besuch nicht alleine sein !
Ruft uns an, wir kommen gerne, um Euch zur Seite zu stehen, damit alles seinen korrekten Gang nimmt.

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Für Leute, die diesen ANTRAG in anderen Kreisen als dem „Kreis Lippe“ nutzen, kann über die mittige Forderung dort, gemäß „INFORMATIONSFREIHEITSGESETZ“, eine Liste, wie unsere unter Punkt 3) erkämpft werden, die aufzeigt, was Euch an Möbeln & Euronen vergönnt wird.

ERKÄMPFT Euch diese Listen! – auch wenn die ARGE sich windet & dreht. Sie geben das Papier „äußerst ungern“ raus. Aber gemäß des ANTRAG-Vordruckes MÜSSEN sie. Notfalls flink & flott Rechtsanwalt einschalten.

Warum das Theater? Eine kleine Geschichte aus dem Kreis Holzminden:

Junge Frau zieht nach Holzminden. Stellt ALG II-ANTRAG. Aus widrigen Gründen hat sie nix an Mobilar und Sonstigem. Beantragt Grundausstattung. ARGE-Auskunft: „Gibt`s bei uns nich.“

Nimmt sie sich irgend so`nen Anwalt. Der versucht sich in Klärung mit der ARGE. Verhandlung. Nach langem Hin & Her ist SB großzügig: 400 Lotten. Der liebe Anwalt: „Tja, Frau xyz, mehr gibt`s hier wohl nicht. Entscheiden Sie sich.“

Sie entschied sich aber, erstmal uns anzurufen (hatte unsere Tel-Nr. irgendwo her).
Wir riefen bei der ARGE dort an, gaben kund (was natürlich wahr war), daß wir einen Zeitungsartikel schreiben – über die klammen Kassen der Landkreise – und wie das denn so mit der Grundausstattung in Holzminden so läuft.
Bekamen den Cheffe der ARGE an die Leitung. Erzählten ihm, daß unsere Recherchen ergeben, daß viele Kreise die Grundausstattungskosten runterfahren. Ein bißchen Locken und Hin & Her, und er vermeldete stolz gebrüstet: „Bei uns nicht!“ Ein bißchen weitere Diskussion – und siehe: Kam per Fax die „Grundausstattungsliste“ des Kreises Holzminden.

Und was sahen wir dort?:
Grundausstattung für eine Einzelperson, so sie nix hat: Summa summarum: 2.050 Eurosse.
Jeder Posten fein aufgelistet. Aha! Zwar gab`s noch eine Anweisung an die SB`s in dem Papier, bei Forderung einer „kompletten“ Grundausstattung nur 1.000 Euronen rauszurücken.
Wir hakten liebenswürdig bei dem Männe nach, wie das denn so ‚errechnet‘ sei und ob da nicht `ne „1″ statt `ner „2″ anfänglich ‚versehentlich‘ steht.

Antwort:
„WIR haben die Erfahrung gemacht, daß die Menschen sich glücklich geholfen wissen, wenn der Betrag in die Richtung 1.ooo sich bewegt.“

Alles klaro, Leutz?
Wenn mensch nun so meschugge, nein, „un-informiert“, sich in einem solchen Fall nach Gutdünken zwischen 400 und 1.000 Euros abspeisen läßt und anhand dieses Budgets sich Schrott einkauft, heißt es hernach:
„Wie, Sie haben doch alles, was sie brauchen!“

Fazit:
Die Zellen im Koppe sind zum DENKEN dar.
Als „EINGEMACHTES“ dort – ergeben sie keinen Sinn!

Wir leben in einem Scheißsystem, lerne also wenigstens:

„KÄMPFE UM DEINE RECHTE !

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5)
>
LISTE \"Erstausstattung bei Schwangerschaft und Geburt\"
Beachtet auf dieser LISTE unseren Kommentar unten … *zwinker*.
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6)
>
ANTRAG auf Erstausstattung bei Schwangerschaft und Geburt

Für wen oder was gilt er?:
In diesem Fall wohl eindeutig klar.
WICHTIG jedoch:
Gemöß obenstehender 5) LISTE „/Erstausstattung bei Schwangerschaft und Geburt/“
können in diesem ANTRAG unter C. sowohl Einzelgegenstände, wie Kinderwagen, Fläschchen, etc. beantragt werden,
aber auch:
eine komplette Kinderzimmereinrichtung (Bett, Schrank, Wickelkommode, etc.)

Ihr solltet dementsprechend auf der Rückseite des ANTRAGES schreiben:
Gemäß Vorderseite Punkt C. beantrage ich:
* Erstausstattung für ein Kinderzimmer
und/oder
* Folgende Gegenstände:
Hier nun einzeln auflisten (z. B. Kinderwagen, Fläschen, usw.)

… und letztlich nochmal unterschreiben.

>Auf der ANTRAGSvorderseite schreibt unten noch den Vermerk: „Siehe Rückseite“< xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx
7)
>
*Formular WIDERSPRUCH*

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